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Frankreich
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22 Meter hoch, 300 Tonnen Stahl
schwer. Wie ein eigenartiges, einsames Totem erhebt sich
das Werk des Schweizer Bildhauers Jean Tinguely inmitten des Waldes: der Kopf
eines Zyklopen, mit Spiegeln bespickt, mit Treppen,
Brücken und Mezzaninen, die den Besucher zur Entdeckung
einer zauberhaften Welt einladen. Außen
anthropomorphische Elemente: das Ohr eines Riesens, ein
bewegliches Auge inmitten der Stirn, einem Diamanten
gleich. Aus dem Mund springt Wasser, das an einer Zunge
hinabrieselt, die einer Rutschbahn ähnelt. Im Innern
eine ungeheure, faszinierende und zusammengewürfelte
Maschinenwelt aus Metall, die sich dreht und
aufeinanderstößt... |
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Das Werk, 1969 begonnen, ist aus der Zusammenarbeit von fünfzehn Künstlern entstanden, die von Jean Tinguely eingeladen wurden, an diesem großen Abenteuer teilzunehmen. Es brauchte zehn Jahre, um diese Monumentalskulptur zu realisieren und noch weitere zehn Jahre, um sie auszustatten.
Ein Initiationsgang durch die Skulptur, bei der man die Werke von Niki de Saint Phalle, Daniel Spoerri, Arman, César, Jean-Pierre Raynaud, Eva Aeppli, Jesus Raphael Soto, Bernhard Luginbühl, Seppi Imhof, Rico Weber, Larry Rivers, Philippe Bouveret, Pierre Marie Lejeune ... entdeckt.
1987 haben Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle Le Cyclop dem französischen Staat geschenkt. 1988 hat das Kulturministerium den Verein "Le Cyclop" gegründet, der zur Aufgabe hat, das Werk bekanntzumachen und instandzuhalten. Die Skulptur wurde 1994 offiziell dem Publikum zugänglich gemacht.
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